Mit diesen 3 Tipps sofort besser schreiben
Gute Texte schreiben ist wie ein leckeres Gericht zu kochen: Mit den richtigen Zutaten, einem guten Rezept und etwas Übung gelingt es bestimmt. Du musst kein Profi sein, um besser schreiben zu lernen. Egal, ob du Blogbeiträge, Social Media Posts oder Bewerbungen schreibst – mit ein paar einfachen Tricks wird dein Text klarer und überzeugender.
In diesem Beitrag stelle ich dir drei wirkungsvolle Schreibtipps vor, die deine Texte sofort verbessern können. Bonus-Tipps und Übungsanleitungen inklusive!
Warum besser schreiben lernen eine gute Idee ist
Gutes Schreiben ist mehr als nur korrekte Grammatik. Es sorgt dafür, dass deine Botschaft verstanden wird – und zwar so, wie du es dir wünschst. Es hilft dir:
Gedanken klarer zu formulieren: Deine Botschaft wird verstanden, nicht missverstanden.
Mehr Aufmerksamkeit zu erhalten: Du fesselst Leser:innen, die sonst weiterscrollen würden.
Bessere Geschichten zu erzählen: Mit Storytelling schaffst du emotionale Verbindungen, die in Erinnerung bleiben.
Das Beste: Besser schreiben ist nicht nur für Marketing-Profis wichtig. Auch Selbstständige, Bewerber:innen oder alle, die sich mitreissender ausdrücken wollen, profitieren davon.
Besser schreiben mit effektiven Schreibtipps
Hier sind drei grundlegende Tipps, die dein Schreiben sofort verbessern:
Schreibtipp 1: Vermeide überflüssige Füllwörter
Füllwörter sind wie leere Kalorien: Sie machen den Text schwerer, ohne etwas beizutragen. Typische Füllwörter wie „eigentlich“, „ja“, „doch“, „irgendwie“ oder „natürlich“ schleichen sich leicht ein und blähen den Text unnötig auf.
Beispiele:
❌ „Eigentlich wollte ich schon immer mal dieses neue italienische Restaurant in der Innenstadt ausprobieren, aber irgendwie hatte ich doch bisher nie so richtig die Zeit dafür.“
✅ „Ich wollte das neue italienische Restaurant in der Innenstadt ausprobieren, fand aber bisher keine Zeit dafür.“
Hier einige überflüssige Füllwörter:
eigentlich. ja. doch. irgendwie. sozusagen. quasi. halt. eben. mal. wohl. einfach. natürlich. praktisch. im Prinzip. ein bisschen. gerade. kaum. bestimmt.
eigentlich. ja. doch. irgendwie. sozusagen. quasi. halt. eben. mal. wohl. einfach. natürlich. praktisch. im Prinzip. ein bisschen. gerade. kaum. bestimmt.
Selbsttest:
Streichprobe: Funktioniert der Satz auch ohne das Wort? Streiche es!
Laut vorlesen: Lies den Text laut vor. Wörter, die seltsam oder überflüssig klingen, können weg.
KI-Bild mit Midjourney erstellt
Schreibtipp 2: Verzichte auf Schachtelsätze
Lange, verschachtelte Sätze sind wie ultra-komplizierte Rezepte: Sie wirken beeindruckend, sind aber für Hobbykochende schwer nachzuvollziehen. Kurze Sätze bringen Inhalte schneller auf den Punkt und machen den Text lesefreundlicher.
Ideale Satzlänge: 15 bis 20 Wörter pro Satz sind optimal.
Ein Gedanke pro Satz: Jeder Satz sollte genau eine zentrale Idee transportieren.
Übung: Versuche diesen Satz anhand der beiden Kriterien zu kürzen.
„Das neue Restaurant in der Innenstadt, das seit Monaten als Geheimtipp gehandelt wird und wegen seiner aussergewöhnlichen Küche ständig ausgebucht ist, wurde nun endlich von uns ausprobiert und hat unsere Erwartungen übertroffen.“
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„Wir haben das beliebte Restaurant in der Innenstadt ausprobiert – es war grossartig!“
Schreibtipp 3: Passe deinen Schreibstil an die Textart an
Ein Blogbeitrag klingt anders als ein Geschäftsbericht. Dein Stil sollte immer zur Textart und Zielgruppe passen.
Beispiele:
Formelle Texte: Präzise und klar. Weniger ist mehr.
„Unsere Verkaufszahlen für das neue Kochbuch stiegen im letzten Quartal um 20%.“Lockere, informelle Texte: Persönlich und einbeziehend.
„Welches Gewürz darf in deinem Lieblingsgericht auf keinen Fall fehlen?“
Zeitschriften/Print-Beiträge: Informativ und unterhaltsam.
„Ein Rezept beginnt mit einer Idee – doch was, wenn die Inspiration ausbleibt? Hier sind fünf kreative Tricks, wie du deine Küche neu entdeckst.“Storytelling: Lebendig und bildhaft.
„Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee lag in der Luft, während die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster fielen.“
KI-Bild erstellt mit Midjourney
Noch besser schreiben mit diesen Bonus-Tipps – so gelingen dir überzeugende Texte
Du möchtest noch mehr aus deinen Texten herausholen? Hier kommen extra Tipps, mit denen du deine Schreib-Skills weiter verbessern kannst.
Direkte Ansprache nutzen
Schreib „du“ statt „man“, um Leser:innen direkt anzusprechen. Das ist persönlicher und mühelos genderneutral. Studien zeigen zudem, dass direkte Ansprachen das Engagement steigern.
Text laut vorlesen
Stolperst du? Ändere den Satz. Wenn du beim Vorlesen ins Stocken gerätst, wird es deiner Leserschaft genauso gehen.
Variiere die Satzlänge
Variation bringt Dynamik: Ein Text aus lauter kurzen Sätzen wirkt monoton. Kombiniere daher kurze und mittellange Sätze, um Abwechslung zu schaffen und die Lesefreude zu steigern.
Aktiv statt passiv
Eine aktive Sprache klingt viel lebendiger und direkter.
X Passiv: „Das Gemüse wurde geschnitten.“
✓ Aktiv: „Ich habe das Gemüse geschnitten.“
Wortwiederholungen vermeiden
Es passiert schnell, dass immer wieder dieselben Adjektive oder Begriffe in einen Text rutschen. Du kannst stattdessen Synonyme nutzen. KI-basierte Schreibhilfen und ChatGPT helfen da übrigens super.
Ein Tool, das ich gerne nutze, wenn ich Ideen für Synonyme brauche: Synonyme Woxikon.
Bildhafte Sprache einsetzen
Du reisst die Leute sofort in deinen Text, wenn du Bilder in ihre Köpfe zauberst. “Es war schön.” Klingt super, aber “Der Himmel war mit rosa Wolken gesprenkelt,” erzeugt ein traumhaftes Bild.
Besser schreiben – in deinem Stil
Beim Schreiben zählt am Ende dein eigener Stil. Du musst nicht alles perfekt machen – besonders im Marketing oder in Bewerbungen kann eine persönliche Note entscheidend sein.
KI-Tools können beim Schreiben helfen, aber sie ersetzen nicht deine eigene Kreativität. Bleib dran, probiere neue Formulierungen aus und entwickle deinen Schreibstil weiter. Schreibregeln sind wie Rezeptvorgaben – sie helfen dir, aber du kannst sie auch brechen, wenn du weisst, was du tust.
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FAQ: Häufige Fragen rund ums besser Schreiben
1. Was sind Füllwörter?
Füllwörter sind Wörter ohne Mehrwert, die den Text unnötig aufblähen. Beispiele sind „eigentlich“, „ja“, „doch“ oder „irgendwie“. Sie sollten sparsam eingesetzt oder ganz weggelassen werden.
2. Was sind Schachtelsätze?
Schachtelsätze sind lange, komplexe Sätze mit mehreren Nebensätzen. Sie erschweren das Lesen und Verstehen. Eine klare Struktur mit einem Gedanken pro Satz sorgt für besseren Lesefluss.
3. Wie verbessere ich meinen Schreibstil?
Passe deinen Stil an die Textart und Zielgruppe an. Verwende aktive Sprache, vermeide Füllwörter und nutze bildhafte Beschreibungen. Lies deinen Text laut vor und überarbeite ihn, bis er flüssig klingt.
4. Warum sollte ich besser schreiben lernen?
Besser schreiben bedeutet klarer kommunizieren, mehr Aufmerksamkeit bekommen und überzeugendere Geschichten erzählen. Das ist wichtig in der beruflichen Kommunikation, in Bewerbungen oder im Marketing.